Reise in die Entspannung

Die Wolken ziehen ihrer Wege, mein Atem fließt rhythmisch wie Musik, 

Ich bin im hier und jetzt und spüre, wie alles ineinander verschmilzt,

Die Energie sprudelt in bunten Farben durch meinen Körper, 

Alle Dämme brechen nach und nach, ich nehme den einzigartigen Fluss war der mich wieder ins Gleichgewicht bringt, 

Ich werde ganz ruhig und friedlich,

Das Gefühl von vertrauen bahnt sich den Weg zu meiner Brust, legt sich wohltuend wie eine kuschelige Decke auf mich, alle Angst strömt langsam aus meinen Füßen heraus, ich lasse sie los, 

Ein Gefühl der Vollkommenheit trägt mich, es fühlt sich an als würde ich aufsteigen, friedvoll nehme ich einfach nur wahr wie ich immer entspannter werde, 

Langsam driffte ich ab, eine Welt eröffnet sich nach und nach hinter meinem inneren Auge, es geschieht nur indem ich beobachte was vor mir entsteht,

Die Farben und Formen werden immer deutlicher, ein bezaubernder Schein umhüllt die ganze Umgebung und weckt ein wohliges Gefühl in mir, hier bin ich angekommenen, 

Ich gehe einen Schritt nach dem andern, spüre meine Füße auf dem weichen Untergrund, da , wo mein Fuß aufkommt, leuchtet es Tor auf, mal so rot wie eine mohnblume, oder so wie ein wärmendes Lagerfeuer, mal so rot, wie die untergehende Sonne, 

Jeder Schritt fühlt sich fester an, als würde die Erde unter mir Stabilität geben, ich spüre förmlich die Verbindung zwischen meinem Körper und der Erde, ein  nun sichtbares Band, dass sich über den Boden erstreckt, wie ein schimmerndes Netz, ich bin mir sicher, falls ich falle, werde ich sanft aufgefangen und kann ganz leicht wieder aufstehen, 

Ich gehe langsam weiter, durch die eindrucksvollen Eichen hindurch,etwas weiter entfernt sehe ich eine Tür, es ist mir überlassen ob ich noch verweilen möchte, vielleicht setzte ich mich in das weiche Gras, auf die Wiese, gesäumt von mohnblumen, die vor mir liegt, 

Ich folge meinem Gefühl, was gerade das richtige für mich ist, 

Irgendwann überkommt mich das Bedürfnis weiter zu gehen, ich nähere mich der großen weißen Tür, drücke die Türklinke herunter, und trete voller Freude hinein, 

Fliegen lernen

Es ist so ein Gefühl. Als würde alle Lebenskraft von mir strömen. Das Bedürfnis mich hinzulegen. Die Augen zu schließen und in meiner Traumwelt zu verschwinden. Keinen Menschen will ich sehen. Keinen hören. Am liebsten nicht mal mich selbst. Nur ist das nicht möglich außer in der ruhigen Welt des Schlafes.. In der ich leichter tun kann wonach mir ist. In der ich los fliegen kann wenn ich die Arme hebe. Über die Bäume und Dächer, verborgen in den Wolken. Nur ist es auch so, dass ohne meinen Willen mir düstere Gestalten begegnen, ich mich hilflos und ausgeliefert fühle. Die Angst richtet sich ein gemütliches Nest bei mir ein. Wenn ich bei Tag vor meinen Ängsten flüchte, holen sie mich des nachts doch wieder ein. Vielleicht wird meine Traumwelt dauerhaft strahlend schön, voll Freiheit und fliegen sein, wenn ich meine Ängste anschaue und sie gehen lasse. Mich mit ihnen auseinander setze und nicht versuche davon zu laufen. Vielleicht fühle ich mich dann so frei, dass in meinem Traum das Bedürfnis verschwindet fliegen zu wollen, wenn ich doch schon am Tage fliegen kann. 

Gefühle, die nicht fließen..

Tränen lassen sich leicht herunter schlucken, und die Wut kann man einfach unterdrücken, schwierig wird es dann jedoch, dies wieder gerade zu rücken. 

Da wo die Trauer nicht ist erlaubt , wird das Lachen irgendwann verbaut. 

Ein Päckchen aus Gefühlen, herum getragen durch die Welt. Wenn es zum großen Paket wird, es dann noch los zu werden, ist das was schwer fällt. 

Zusammen und doch allein..

Zusammen ist man weniger allein, kann es denn nicht immer so sein? So unruhig sind die Träume, die Leere breitet sich aus, ich will hier raus. Weit weg, dahin zieht es mich, erfüllt mich etwas neues oder wird es das nicht? Ein neuer Ort, ein neues Glück, Oder nur Einsamkeit in einem anderen Stück? Weg laufen ist der erste Gedanke, errichtet dieser jedoch eine Schranke. Auswege führen nur zur Stagnation, das Gefühl zu teilen, verspricht den Lohn. Erstmal ausgesprochen, schwindet die Einsamkeit nach und nach,   ist es der, der bei dem man es aussprach, der versichert er ist da, so dass man das Gefühl ganz schnell vergisst, und merkt, die Lösung war ganz nah. 

Fragen nach dem Sinn, wie der Vogel zum Eichhörnchen sprach:

,,Liebes Eichhörnchen, wie ist es dir ergangen?“ fragte der Vogel.

„Ach lieber Vogel. So manchen Tages bin ich des kletterns müd geworden. Ich springe hier hin und dort hin, sammel Vorräte immerzu. Doch wohin soll dies führen, wenn doch alles was kommt ungewiss ist?“

Da erwiderte der Vogel: „So gönne dir doch von Zeit zu Zeit ein paar deiner mühsam gesammelten Vorräte, liebes Eichhörnchen. Das sammeln ist so vielleicht angenehmer zu gestalten.“

„Aber lieber Vogel.“ stammelte das Eichhörnchen. „Wie kann ich mir dann sicher sein über den Winter zu kommen? Ist es nicht schlauer jetzt ein bisschen zu verzichten, um mir eine sichere Zukunft zu schaffen?!“ 

„Ja vielleicht hast du recht.“ erwiderte der Vogel. „Oder du versäumst es jeden Tag aufs neue gesättigt zu sein, um dann in dem milden Winter der kommen mag, auf deinem hohen Berg von Vorräten zu verharren. Vielleicht fragst du dich dann warum du vorher verzichten musstest. Vielleicht aber auch, wirst du vor dem Winter dein Leben verlieren, und so niemals in den Genuss deiner harten Arbeit kommen. Ich will es nicht beschwören liebes Eichhörnchen.. aber möglich ist es nun einmal.“

„Und was ist, wenn der Winter dennoch hart wird, und ich nicht genügend Vorräte habe?“ Sprach das Eichhörnchen. 

„Aaach…“, sagte der Vogel. „Dann kannst du immer noch darüber sinnieren, wie du das überdauern kannst. Es existiert immer ein Weg, ja das glaube ich. Besser ist, du lebst im hier und jetzt ohne Verzicht, wonach dir eben ist. Was noch kommt das weiß nunmal keiner, was ist, jedoch ist vollkommen klar. Was wird das klettern Spaß dir bringen, wenn du es nicht nur der Zukunft wegen tust.“

„Ich verstehe ja was du meinst lieber Vogel, aber wozu soll denn dann alles gut sein, wenn es nicht für die Zukunft 

ist?“ 

„Springst du denn gerne von Ast zu Ast liebes Eichhörnchen? Kletterst du gerne den Stamm hoch und genießt den Ausblick?“ Sprach der Vogel.

„Ja natürlich mag ich das alles. Ich bin immerhin ein Eichhörnchen. Was sollen diese Fragen bloß? Heißt das ich solle nur das genießen was ich gerne tue, ohne darüber nachzudenken wofür ich es tue? Also.. einfach Eichhörnchen sein?“

Der Vogel lächelte und sagte: „ganz genau mein liebes, weises Eichhörnchen.“

In welche Richtung der Weg geht..

Gehe ich nach rechts oder links, bleibe stehen oder schreite festen Schrittes voran, 

Entscheidungen die man nicht leicht treffen kann. 

Wohin die Schritte führen werde ich sehen wenn ich sie wage, 

Stehen bleiben versetzt mich in eine aussichtslose Lage. 

Auch wenn, mit der Angst im Nacken, 

das nach Vorn schauen unmöglich erscheint, 

will ich es abschütteln, es hinter mir lassen, mit Vertrauen weiter gehen,

mit meiner inneren stärke vereint. 

Und so den Regen, die Stürme überstehen, 

Die Sonne genießen wenn sie scheint, und daran festzuhalten widerstehen. 

Überwinden

Ich versuche mich zu überwinden. Dass alte Gewohnheiten verschwinden. Was einmal schwierig geworden, das kann anders sein, heute oder morgen.

Aus den schlechten Erfahrungen entstand nach und nach vielleicht eine Mauer, die mich Gründe finden lässt, warum ich etwas nicht kann. Doch ihre Erscheinung wird für mich so langsam genauer. 

Der Wille wird stärker diese Mauer zu erklimmen, altes zu überwinden. So wird ganz sicher die schlechte Erfahrung bald verschwinden.

Erst verblasst sie, und wird durch eine gute ersetzt. Und vielleicht werde ich beim klettern verletzt.

Doch sicher ist ein abrutschen hier und da, besser als würde ich die Mauer nur anschauen, und glauben, dass es das nun schon war. 

So kann ich die andere Seite irgendwann erreichen,                                                 blicke nicht zurück, und das was ist, wird mir dann reichen. 

Liebe und Anhaftung

Die Liebe ist einzigartig. Ob groß oder klein. So kann sie doch etwas Beschwerliches sein.

Es ist doch so, das was sich gut anfühlt, davon will man mehr und mehr . Doch dies ist manchmal wahrlich schwer.

Will sich der Unvergänglichkeit dessen sicher sein,   denn ohne Liebe fühlt man sich manchmal ganz klein.

Dann geht das Bedürfnis es zu umklammern, es zu besitzen Hand in Hand. Bis man zu spät merkt, ja man hat sich verrannt. 

Denn sein Eigen kann man nie einen Menschen nennen. Kann ihn sich nicht, wie eine Tasche, unter die Arme Klemmen. 

So denke ich immer an eine Geschichte, es ging um einen Vogel.  Der, der frei ist zu kommen und auch zu gehen, den wirst du immer wieder sehen. 

Selbstwert

Wieviel Liebe schaffe ich für mich selbst aufzubringen?

So wie ich mich von innen sehe,  ist auch mein Äußeres beschaffen. So blind wie ich mir gegenüber stehe, werde ich es auch mit Anderem belassen.

Wie ich mich werte, so schätzt mich meist ein Jeder. So will ich achtsam sein mit mir.  Denn ich will durch die Welt schreiten,  will mich leicht fühlen wie eine Feder. 

Drum folge ich meinem Weg und glaube fest an mich.  So fällt die Meinung Anderer nicht mehr ins Gewicht. 

Die Gestalt der Musik

Die Musik, etwas sehr wundersames ist sie.
Vielfältig und lebendig kann sie sein,
lässt so Manches entstehen.
Auch Gefühle können dank ihr vergehen.

So lasse sie ein in dein Inneres,
deine starres Schild durchdringen,
es durchfluten bis es bricht,
strahlend hell wie das Sonnenlicht.

Erweckt der sanfte Klang,
in dir eine lebendige Kraft,
bist du dir gewiss,
ja dass sie immer bei dir ist.